Was bisher vollkommen unter den Tisch gefallen ist: der Ausgang der österlichen Fastenzeit.
Alkohol: Kein Problem - die Wochen vergingen wie im Flug und nachdem anfangs noch ein Ersatzgetränk am Abend her musste, vergas ich auch das mehr und mehr. Als der Liebste und ich nach mehr als 6 Wochen das erste Glas Sekt tranken, waren wir ziemlich schnell betrunken und konnten nicht annähernd eine Flasche leeren.
Es hat sich gelohnt: der Schlaf ohne Alkohol fühlt sich viel besser an und der Gewohnheitsmechanismus ist komplett verschwunden. Ja, ich habe seither wieder hier und da ein Glas Wein oder Bier getrunken, aber noch kann ich es an einer Hand abzählen. (Man verträgt nach so langer Zeit wirklich NIX mehr.)
Süßigkeiten: weniger gutes Ergebnis. Die halbe Zeit klappte es gut, dann wurde ich nachlässig. Hier mal ein Keks, dort ein Nutella-Brot. Auch wenn ich die Süßigkeiten deutlich reduzieren konnte, spürte ich recht schnell erneut den Sucht-Aspekt. Ostern endete das in einer Art Süßigkeiten Rausch. Nicht schön.
Ich hoffe, mit der Wiederaufnahme des Laufens zieht sich die Lust auf den Zucker zurück. Bewegung schüttet eigentlich genug Glückshormone aus. Für mich hat die Fastenzeit auf jeden Fall gezeigt, wie gut und wertvoll es ist, bewussten Verzicht zu üben. Die Achtsamkeit steigt deutlich an und der persönliche Stolz ist wunderbar.
Auch wenn ich nicht 100% zufrieden bin mit dem Ergebnis, so lohnen die 70% allemal!
Posts mit dem Label Alk werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alk werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 15. April 2013
Donnerstag, 14. Februar 2013
Tag 1
Geschafft! Noch ohne große Probleme oder Schmerzen. ;-)
Obwohl ein böses Kind neben mir saß und sich vergnügt saure Apfelringe in den Schlund gestopft hat. Mit einem perfiden Lächeln auf den Lippen: "Willste auch welche?" - HAHA - Nix da, so leicht bin ich nicht zu verführen. Ich habe heroisch widerstanden. (Die Hand zuckte nur den Bruchteil einer Sekunde.)
Getränk des Tages: ausschließlich Wasser, von dem ich sicher weiß, dass es mir ganz schnell langweilig werden wird. Muss also bald Alternativen in den Vorratsschrank packen.
Jeder "extra-Zucker-freie" Tag wird meinem Magen-Darm-System große Freude bereiten und vielleicht sogar ein paar Gramm Fett davon jagen. (Aber es soll nicht ums Abnehmen gehen, sondern um Veränderung und Verzicht.)
Weiter machen!
Obwohl ein böses Kind neben mir saß und sich vergnügt saure Apfelringe in den Schlund gestopft hat. Mit einem perfiden Lächeln auf den Lippen: "Willste auch welche?" - HAHA - Nix da, so leicht bin ich nicht zu verführen. Ich habe heroisch widerstanden. (Die Hand zuckte nur den Bruchteil einer Sekunde.)
![]() |
| Die Macht der Versuchung |
Getränk des Tages: ausschließlich Wasser, von dem ich sicher weiß, dass es mir ganz schnell langweilig werden wird. Muss also bald Alternativen in den Vorratsschrank packen.
Jeder "extra-Zucker-freie" Tag wird meinem Magen-Darm-System große Freude bereiten und vielleicht sogar ein paar Gramm Fett davon jagen. (Aber es soll nicht ums Abnehmen gehen, sondern um Veränderung und Verzicht.)
Weiter machen!
Mittwoch, 13. Februar 2013
Am Aschermittwoch...
Nein - ich bin KEIN Karnevalsjeck!
Trotz meiner rheinländischen Wurzeln und einer 30-jährigen Geschichte in nächster Nähe zu diesem fragwürdigen Treiben, bin ich (fast) immer ein treuer Gegner gewesen.
In diesem Jahr habe ich die Zeit zwar sinnvoll genutzt, wie hier zu lesen ist, aber das ist auch schon alles.
Dennoch mag ich die Tradition, vom Aschermittwoch an ein persönliches Fasten einzuleiten. Wie auch immer das aussehen mag: kein Fernsehen, kein PC, tägliches Joggen, Hungern, Essen, Trinken - es gibt viele Möglichkeiten seine Lebensgewohnheiten für 44 Tage zu verändern. Bewusst zu verändern und dabei ein Stück Beschränkung zu wählen.
In diesem Jahr möchte auch ich dabei sein - mit einer persönlichen Formel: keinen Alkohol, keine Süßigkeiten (wozu auch Nutella zählt ;-) ) bis zum Karfreitag. Klingt locker? Kommt auf den User an. Für mich ein hartes Unternehmen, liebe ich doch mein Gläschen Wein, Bier oder Sekt am Abend und bin ein absoluter Zuckerjunkie.
Also - mal schauen, wie ich es überlebe, und was mir in den nächsten 44 Tagen im Zuckerentzug für Dinge geschehen.
Mitmachen ist übrigens erlaubt. ;-)
Trotz meiner rheinländischen Wurzeln und einer 30-jährigen Geschichte in nächster Nähe zu diesem fragwürdigen Treiben, bin ich (fast) immer ein treuer Gegner gewesen.
In diesem Jahr habe ich die Zeit zwar sinnvoll genutzt, wie hier zu lesen ist, aber das ist auch schon alles.
Dennoch mag ich die Tradition, vom Aschermittwoch an ein persönliches Fasten einzuleiten. Wie auch immer das aussehen mag: kein Fernsehen, kein PC, tägliches Joggen, Hungern, Essen, Trinken - es gibt viele Möglichkeiten seine Lebensgewohnheiten für 44 Tage zu verändern. Bewusst zu verändern und dabei ein Stück Beschränkung zu wählen.
In diesem Jahr möchte auch ich dabei sein - mit einer persönlichen Formel: keinen Alkohol, keine Süßigkeiten (wozu auch Nutella zählt ;-) ) bis zum Karfreitag. Klingt locker? Kommt auf den User an. Für mich ein hartes Unternehmen, liebe ich doch mein Gläschen Wein, Bier oder Sekt am Abend und bin ein absoluter Zuckerjunkie.
Also - mal schauen, wie ich es überlebe, und was mir in den nächsten 44 Tagen im Zuckerentzug für Dinge geschehen.
Abonnieren
Posts (Atom)

