Es fasziniert, amüsiert und verwundert mich immer wieder, wenn ich höre (oder auch im www lese), was für unglaubliche Verluste ein Mensch ertragen muss, der sich entscheidet, low carb high fat zu leben.
Kein Brot? Keine Nudeln? Keine Süßigkeiten? KEIN Baguette zum Grillen? KEIN Croissant zum Frühstück? .... Ich könnte die Liste und die Entsetzensschreie unendlich fortsetzen, die regelmäßig an mein Gehör dringen. NEIN - das könnte ich nicht, wie schaffst du das nur, du Arme?!?!
Um das noch einmal ganz klar zu formulieren: ich war ein Ober-Brot-Fresser. Nudeln zählten bis vor Kurzem zu meinem Hauptnahrungsmittel! Ich bin ein Süßigkeiten-Junkie vor dem Herrn (und werde es wohl auch lebenslang bleiben). Aber - ich habe ganz einfach ausprobiert, wie es sich anfühlt, wenn ich plötzlich etwas anderes esse. Sahnequark, fette Milch im Kaffee und überall, Mascarponecreme mit echtem Kakao und Xzucker light. Kuchen mit Mandeln gebacken, Pfannkuchen mit Frischkäseteig, Kräuterbutter ohne Ende zum Grillfleisch und Tzaziki aus richtig, richtig echtem griechischem Joghurt mit mindestens 10% Fett und am Besten noch einem Schuss Sahne.
Ich habe neues Brot gebacken (zumindest in den ersten Wochen sehr regelmäßig), ich backe ab und zu Brötchen (z.b. in der Mikrowelle = fertig in 5 Minuten mit Backzeit), ich esse mich satt, lecker, anders, ich probiere aus und könnte jeden Tag fünf neue Rezepte entdecken (und muss doch jedes leckere Essen immer wieder wiederholen, weil ich ein Gewohnheitsesser bin).
Mir fehlt NIX. Außer 13 Kilo und allen Hosen im Schrank, die musste ich verschenken, da sie mir vom Leib fielen. Brot? Ja und? Nudeln? Ich erinnere mich flüchtig und habe mir 4x in diesem Jahr eine Portion gekocht. Von mal zu mal fand ich sie uninteressanter. Süßigkeiten? Ja - ich esse immer mal wieder eine Mahlzeit aus Lakritz. Herrlich und wunderbar in dem Augenblick. Und am nächsten Tag gehts ohne weiter..
Ich vermisse nichts! Und wenn ich es vermisse, dann überlege ich, wann ich es ausprobiere, was es mit meinem Körper und Gewicht macht und wie ich mich damit wirklich fühle.
Ich liebe heute Snacks aus Salami oder Käse oder einem echten Kakao am besten mit Sahne.
Wer mich bedauert und an seinen Kilos festhalten möchte, naja - der soll das ruhig tun. ;-)
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Montag, 15. Juni 2015
Samstag, 28. März 2015
Was ich unbedingt erzählen wollte - LCHF
Wenn Frau sich so mächtig ins Zeug legt, wie ich das im vergangenen Jahr getan habe, dann gerät das ein oder andere schon mal ins Hintertreffen. So liegen meine Blogs brach, aber das muss ja nicht so bleiben.
Was ich unbedingt erzählen möchte, betrifft meine Ernährungsumstellung seit Januar 2015: Mit unglaublichem Erfolg und SOO viel Spaß!
Wenn irgendwer auf der Suche nach DER Ernährung seines Lebens ist, derjenige außerdem gerne ein Paar Kilos loswerden und auf jeden Fall viel Spaß am Essen und Kochen behalten möchte, dann empfehle ich ihm Low carb - high fat. Seit Anfang Januar praktizieren wir das. Erst zögerlich und noch sehr unwissend, aber das Wissen kam täglich mehr und mehr, das Selbstbewusstsein ist mit jedem verlorenen Kilo gewachsen und die Überzeugung inzwischen grenzenlos.
Low carb, das heißt, dass Kohlenhydrate überall wo sie vermeidbar sind, weggelassen werden. Beim Brot/Brötchen, bei Nudeln, Kartoffeln, bei zu viel süßem Obst, Zucker, Süßigkeiten, Kuchen etc. pp
High fat, das heißt, dass Fett in jeder gesunden und reinen Form erlaubt -nein erwünscht ist! Alle fettreduzierten Produkte werden konsequent vom Speiseplan gestrichen. Milch, Butter, Quark, Sahne, Naturjoghurt, griechischer Joghurt, Mascarpone gibt es in diesem Haus nur noch in der vollfetten Variante, dazu Fleisch, Fisch, Nüsse, Samen. Getreide weg - Fett her. Das ist die Zusammenfassung des Ganzen. Es gibt massenhaft Informationen dazu im Internet. Warum z.B. Brot dick macht, aber Fett alleine nicht. Warum die Nudeln das Schlimme sind und nicht die Sahnesoße.
Ich gebe zu, ich war am Anfang skeptisch. Aber da ich alles lecker fand, was übrig bleiben sollte auf meinem Speiseplan, weil ich es noch reizvoller fand, plötzlich mit Sahne und Kokosöl zu kochen, statt mit fettreduzierten Ersatzprodukten, habe ich das Experiment gestartet. Zusammen mit meinem Liebsten. Und ich muss sagen, nicht nur der wissenschaftliche Aspekt hat mich überzeugt, nein - auch der Sichtbare. 9 Kilo haben wir bereits abgenommen (und zwar jeder) - ohne zu Hungern, ohne zu leiden. Mit Tagen, an denen es trotzdem mal Bier oder Sekt, Wein und sogar Chips oder andere Süßigkeiten gab. Mit köstlichen neuen Rezepten (Pizzateig aus Zucchini, Ei und Käse z.B.), mit dem Gefühl schneller satt zu sein und mit dem oft kritischen Blick von Freunden und Bekannten, wenn ich mir den Chili-Sahnequark reinziehe und dabei von Abnehmen spreche.
Ich fühle mich fantastisch, ich schaue fassungslos die schlabbernden Klamotten in meinem Kleiderschrank an und ich bin mir sicher, dass ich nie wieder zurück will. Das Brötchen am Morgen fehlt kein bisschen, dafür ist der Himbeer-Quark mit Leinöl viel zu lecker oder der Grünkohl-Smoothie (der allerdings für Anfänger eher nur bedingt geeignet sein kann). Ich liebe die neuen Blumenkohl-Sahnesuppe, die alles mitmachen von Möhren über Broccoli bishin zu Harzer-Rolle. Ich bin beinahe verrückt nach Schokoladen-Mascarpone, die SOOO lecker ist, dass ich sie am liebsten zur täglichen Hauptmahlzeit machen möchte. Ich bestelle die Currywurst jetzt halt ohne Pommes und esse beim Grillen nur noch das Fleisch (vom Hofladen, wo ich die Herkunft nachvollziehen kann) zusammen mit Gemüse und richtig gehaltvollem Zaziki. Abends knabber ich gerne Käsestückchen - 45% fettige natürlich. Und mit Kräuterbutter schmeckt der Käse beinahe noch besser.
Ich liebe mein Frühstücks-Ei oder zwei, und wisst ihr, WIE satt Eier machen? Ich weiß es jetzt, und deswegen liegen in der "Snack-Ecke" meist drei oder vier hart-gekochte Eier.
Das ist keine Diät, das ist eine Lebenseinstellung und wenn die nächsten 4 Kilo verschwunden sind, dann kann ich wahrscheinlich mit dem Abnehmen aufhören, dann müsste ich nur noch ein paar Muskeln aufbauen. Aber auch da sieht man ein paar zarte, die unter Speckrollen verborgen waren... Und ich bin mir sicher, nichts ist SO schön, wie ein fitter, leichter und satter Körper.
In diesem Sinne - es lebe LCHF. Eure Anja
Zum Nachlesen: Menschen die low carb oder sogar ketogen leben!
Matze - ein Typ, der offenbar jetzt mehr Spaß hat!
Basics und Rezepte
Die Frau, die das mit dem Fett am Besten erklären kann: Ulrike Gonder!
Ein guter Anfang: die Logi-Methode - aber für mich war es noch nicht genug...
Ein Buch über den Weizen-Wahn und seinen Suchtfaktor - was ich zu 90% unterstütze, aber ab und an etwas zu amerikanisch finde: Weizenwampe
Alles andere findet ihr selber heraus, wenn ihr euch auf die Suche macht!
Was ich unbedingt erzählen möchte, betrifft meine Ernährungsumstellung seit Januar 2015: Mit unglaublichem Erfolg und SOO viel Spaß!
Wenn irgendwer auf der Suche nach DER Ernährung seines Lebens ist, derjenige außerdem gerne ein Paar Kilos loswerden und auf jeden Fall viel Spaß am Essen und Kochen behalten möchte, dann empfehle ich ihm Low carb - high fat. Seit Anfang Januar praktizieren wir das. Erst zögerlich und noch sehr unwissend, aber das Wissen kam täglich mehr und mehr, das Selbstbewusstsein ist mit jedem verlorenen Kilo gewachsen und die Überzeugung inzwischen grenzenlos.
Low carb, das heißt, dass Kohlenhydrate überall wo sie vermeidbar sind, weggelassen werden. Beim Brot/Brötchen, bei Nudeln, Kartoffeln, bei zu viel süßem Obst, Zucker, Süßigkeiten, Kuchen etc. pp
High fat, das heißt, dass Fett in jeder gesunden und reinen Form erlaubt -nein erwünscht ist! Alle fettreduzierten Produkte werden konsequent vom Speiseplan gestrichen. Milch, Butter, Quark, Sahne, Naturjoghurt, griechischer Joghurt, Mascarpone gibt es in diesem Haus nur noch in der vollfetten Variante, dazu Fleisch, Fisch, Nüsse, Samen. Getreide weg - Fett her. Das ist die Zusammenfassung des Ganzen. Es gibt massenhaft Informationen dazu im Internet. Warum z.B. Brot dick macht, aber Fett alleine nicht. Warum die Nudeln das Schlimme sind und nicht die Sahnesoße.
Ich gebe zu, ich war am Anfang skeptisch. Aber da ich alles lecker fand, was übrig bleiben sollte auf meinem Speiseplan, weil ich es noch reizvoller fand, plötzlich mit Sahne und Kokosöl zu kochen, statt mit fettreduzierten Ersatzprodukten, habe ich das Experiment gestartet. Zusammen mit meinem Liebsten. Und ich muss sagen, nicht nur der wissenschaftliche Aspekt hat mich überzeugt, nein - auch der Sichtbare. 9 Kilo haben wir bereits abgenommen (und zwar jeder) - ohne zu Hungern, ohne zu leiden. Mit Tagen, an denen es trotzdem mal Bier oder Sekt, Wein und sogar Chips oder andere Süßigkeiten gab. Mit köstlichen neuen Rezepten (Pizzateig aus Zucchini, Ei und Käse z.B.), mit dem Gefühl schneller satt zu sein und mit dem oft kritischen Blick von Freunden und Bekannten, wenn ich mir den Chili-Sahnequark reinziehe und dabei von Abnehmen spreche.
Ich fühle mich fantastisch, ich schaue fassungslos die schlabbernden Klamotten in meinem Kleiderschrank an und ich bin mir sicher, dass ich nie wieder zurück will. Das Brötchen am Morgen fehlt kein bisschen, dafür ist der Himbeer-Quark mit Leinöl viel zu lecker oder der Grünkohl-Smoothie (der allerdings für Anfänger eher nur bedingt geeignet sein kann). Ich liebe die neuen Blumenkohl-Sahnesuppe, die alles mitmachen von Möhren über Broccoli bishin zu Harzer-Rolle. Ich bin beinahe verrückt nach Schokoladen-Mascarpone, die SOOO lecker ist, dass ich sie am liebsten zur täglichen Hauptmahlzeit machen möchte. Ich bestelle die Currywurst jetzt halt ohne Pommes und esse beim Grillen nur noch das Fleisch (vom Hofladen, wo ich die Herkunft nachvollziehen kann) zusammen mit Gemüse und richtig gehaltvollem Zaziki. Abends knabber ich gerne Käsestückchen - 45% fettige natürlich. Und mit Kräuterbutter schmeckt der Käse beinahe noch besser.
Ich liebe mein Frühstücks-Ei oder zwei, und wisst ihr, WIE satt Eier machen? Ich weiß es jetzt, und deswegen liegen in der "Snack-Ecke" meist drei oder vier hart-gekochte Eier.
Das ist keine Diät, das ist eine Lebenseinstellung und wenn die nächsten 4 Kilo verschwunden sind, dann kann ich wahrscheinlich mit dem Abnehmen aufhören, dann müsste ich nur noch ein paar Muskeln aufbauen. Aber auch da sieht man ein paar zarte, die unter Speckrollen verborgen waren... Und ich bin mir sicher, nichts ist SO schön, wie ein fitter, leichter und satter Körper.
In diesem Sinne - es lebe LCHF. Eure Anja
Zum Nachlesen: Menschen die low carb oder sogar ketogen leben!
Matze - ein Typ, der offenbar jetzt mehr Spaß hat!
Basics und Rezepte
Die Frau, die das mit dem Fett am Besten erklären kann: Ulrike Gonder!
Ein guter Anfang: die Logi-Methode - aber für mich war es noch nicht genug...
Ein Buch über den Weizen-Wahn und seinen Suchtfaktor - was ich zu 90% unterstütze, aber ab und an etwas zu amerikanisch finde: Weizenwampe
Alles andere findet ihr selber heraus, wenn ihr euch auf die Suche macht!
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